Die Geschichte vom Fisch-Müller

Sabine und Martin Völker haben nie daran gedacht,ihr Geschäft in Fisch Völker umzutaufen. Denn Kurt Müller hat 30 Jahre lang für einen guten Ruf gesorgt. 1959 eröffnete der Einzelhandelskaufmann in Lohr einen fahrenden Fischhandel. In den Spessartdörfern brachte Müller seine Ware an den Mann. Mit drei verschiedenen Heringssalaten und Bratheringen hatte der Geschäftsmann besonderen Erfolg, erinnert sich Martin Völker. So wurde der Hunger seiner Kunden auf Fischiges bald so groß, dass der kleine Arbeitsraum in Lohr, in dem die Spezialitäten nach Hausrezept entstanden, zu klein wurde.

Müller und seine Frau mieteten schon 1960 in Frammersbach bei Lohr einen
Verkaufs- und einen Arbeitsraum an. 1965 reichte auch dieser Platz nicht mehr.
Kurt Müller sah sich nach einer Alternative um und wurde in Goldbach fündig. In
der Hauptstraße pachtete er ein ehemaliges Lebensmittelgeschäft, das er für den
Verkauf von Fischen und Fischspezialitäten umbaute - der Fisch-Müller war aus
der Taufe gehoben. 

 

Vom Fleisch zum Fisch

Martin Völker hatte 1965 das Licht der Welt noch nicht erblickt. 1966 geboren, wuchs der Goldbacher Bub quasi mit Fisch-Müller in der Nachbarschaft auf. Als Spross einer bis heute im Ort ansässigen Metzgersfamilie stand ihm der Sinn allerdings zunächst nicht nach Hering und Rollmops. Völker lernte das Handwerk seines Vaters, träumte aber davon Koch zu werden. Bis Kurt Müller 1988 signalisierte, seinen Laden schließen zu wollen.

Kurzerhand trat da der Metzgergeselle Martin Völker in seine Dienste. Die
Fleischerei der Eltern hatte inzwischen sein älterer Bruder übernommen, sodass
Martin ohne Gewissensbisse das Metier wechseln konnte.                      

                                                                                                                                            

Mit Leidenschaft

Eineinhalb Jahre lernte er das ABC des Fischgewerbes. 1989 übernahm er dann mit seiner Frau Sabine das Geschäft von Kurt Müller. 1991 bauten die jungen Unternehmer den Laden erneut um.

Und so ganz nebenbei durften in dem Fischhändler auch die Träume vom
Herdartisten reifen. Denn schon bald bestand das kulinarische Programm von
Fisch-Müller nicht mehr nur aus hausgemachten Heringssalaten. Je beliebter
Fisch und Meeresfrüchte im Land wurden, desto kreativer wurde Martin Völker mit
dem Kochlöffel. Heute entstehen in der "Werkstatt" hinter dem Laden
verschiedenste Salate. Und dazu fertige Fischrouladen und Fischpfannen, die der
Kunde nur noch garen muss. In der Mittagszeit wird Fisch-Müller gar zu einem
kleinen Bistro: Martin Völker steht am Herd und bereitet eine kleine Auswahl an
Fischgerichten zu.

Gleichwohl gilt seine besondere Liebe den Edelfischen. Beim Anblick eines
Thunfischs in Sushi-Qualität kommt Martin Völker ins Schwärmen. In den Genuss
der möglicherweise asiatischen oder mediterranen Kreationen, die der Metzger,
Fischhändler und Koch aus den feinen Grundprodukten zaubert, kommt indes nur
seine Familie.

Gut für Tochter Anna (*1991), die in die Fußstapfen des Vaters tritt.
Seit dem 1. September 2009 steht sie bei Fisch-Müller hinter der Theke.

 

Simon (*1996), der jüngste Spross der Familie, hilft wo er kann im Geschäft des Vaters. Er machte von 2011-2014 eine Ausbildung zum Fleischer, im April 2015 dann seinen Meister im Fleischerhandwerk, im Dezember´15 folgte dann der Betriebswirt (HwO) beide Kurse besuchte er in der Fleischer-Akademie Augsburg. Zur Zeit arbeitet er im Südbayrischen Raum als Trainer und Seminarleiter. 

Sabine, Martin, Anna und Simon Völker (v.l)

 

Inh. Martin Völker

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